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AutorPNJ

„Es liegt ein Wert darin, im Gespräch zu bleiben.“ 

Am 6. August 1945 wurde der Welt erstmals vorgeführt, wie die schrecklichen Folgen eines Atombombenangriffs aussehen. In Hiroshima starben vor 80 Jahren innerhalb weniger Minuten über 70.000 Menschen. Die Autorin und Aktivistin Shaw Kuzki hält in ihrem Jugendbuch „Die weiße Laterne“ die Erinnerung daran am Leben. Im Interview erklärt sie, warum das heute wieder so wichtig ist.

Mit dem Grundgesetz zum Ehrentag

Am 23. Mai 2026 soll erstmal ein bundesweiter „Ehrentag“ als Anerkennung für Engagement gefeiert werden. Der Startschuss dazu erfolgte am diesjährigen 23. Mai. Ab jetzt können interessierte Vereine, Kommunen, Unternehmen und Medien aktiv mitbestimmen, welche Aktionen und Projekte im nächsten Jahr umgesetzt werden.

Engagement für das Erinnern

Am 8. Mai 2025 gedenken wir dem Ende des 2. Weltkriegs vor genau 80 Jahren. In Berlin ist der Tag einmalig sogar ein Feiertag. 2015 hat ein Gemeinschaftsprojekt des Pressenetzwerks für Jugendthemen mit niederländischen Partnern Denkanstöße für den Umgang mit diesem Gedenktag geliefert. Wir blicken auf dieses Engagement zurück.

Engagierte Menschen für die Bürgerstiftung Bonn

Hauptamt braucht Ehrenamt – und umgekehrt

Bei der Bürgerstiftung Bonn, die zu den größten deutschen Bürgerstiftungen gehört, engagieren sich aktuell über 300 Ehrenamtliche – in Gremien, Projekten und als Unterstützer des dreiköpfigen hauptamtlichen Teams der Geschäftsstelle in der Wilhelmstraße. „Die vielfältigen Aktivitäten unserer Bürgerstiftung wären ohne die engagierte Mitarbeit von Ehrenamtlichen nicht möglich“ stellt Stiftungs-Geschäftsführer Jürgen Reske fest.

Alle Mann ratlos 

Das kleine Land Island ist beim Thema Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern Spitzenreiter in Europa. Dafür gingen 1975 die Frauen auf die Straße und legten mit ihrem Engagement das Land einen Tag lahm. Der Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ erinnert an die Bewegung.

Das PNJ-WerteJahr „Engagement“

Nichts ist so wichtig wie Engagement. In allen relevanten Bereichen unserer Gesellschaft, angefangen bei der Demokratie und Wahrung jener, bis hin zu Gleichberechtigung, Klimaschutz, Inklusion, Bildung und Co. bilden ehrenamtlich Tätige das Fundament für die tragenden Säulen. Doch auch dieser Wert ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Zeit, dem Thema mehr Raum zu geben. Willkommen im WerteJahr 2025.

Toleranz: Ein Schlüssel zur Integration und Vielfalt

Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert den interkulturellen Dialog. Durch gezielte Bildungs- und Beratungsangebote sollen Vorurteile abgebaut und gleichberechtigte Teilhabe durchgesetzt werden. Geschäftsführer Mamad Mohamad gibt einen Einblick in die Arbeitsweise des Netzwerkes.

Einmal alles betrachten

Mitglieder des WerteJahre-Teams beschreiben ihre subjektiven Gründe, für das Thema einzutreten: Dakini Böhmer-Filgner möchte einmal alles betrachten. Denn ihr fehlt in Gerechtigkeitsdebatten die Auseinandersetzung mit der Natur und allen Wesen, die schwächer sind als wir.

WerteJahr 2023: Gerechtigkeit

„Das ist nicht gerecht!“ ruft das kleine Kind, dessen größerer Bruder länger wach bleiben darf. Und überhaupt nicht gerecht finden Normalverdiener und Steuerzahler, dass reiche Erben vergleichsweise winzige Erbschaftssteuern zahlen müssen. Ist es gerecht, dass eine verständlicherweise besorgte Klimaaktivistin als „Klimakleberin“ zu vier Monaten Haft verurteilt wird, während ein anderer Straftäter mit einer milden Bewährungsstrafe „davonkommt“? Wir eröffnen das WerteJahr 2023 zum Thema „Gerechtigkeit“.

Menschen sind keine Maschinen

Was kann der „erste“ Arbeitsmarkt von den Arbeitsverhältnissen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung lernen? Im Rahmen des PNJ-Workshops „Würde“ kamen wir mit Beschäftigten des AlexOffice in Köln ins Gespräch und es stellte sich heraus: sehr viel!

Der Verein UN Women

Im Rahmen des Würde-Workshops haben gleich mehrere Teilnehmerinnen mit dem Thema „Gewalt an Frauen“ beschäftigt. Den Besuch bei UN Women in Bonn haben Sevinç Onart, Merle Klingenberg und Susan Urbanek unabhängig voneinander und in unterschiedlichen Weisen textlich verarbeitet.

Workshop „Würde“

Mit fünf Nachwuchsjournalistinnen sind wir vom 7. bis 9. November in Köln und Bonn „würdevollen“ Organisationen und Initiativen nachgegangen. Die Ergebnisse finden hier auf unseren Blogseiten einen Raum.

Marco Kerler

Der Lyriker Marco Kerler nennt sich selbst gerne Staßenpoet und betrachtet seine Umwelt ganz genau. Dabei hat er auch Beobachtung für unser WerteJahr „Würde“ gesammelt, die er mit uns teilt.

Anne Spiegel über Würde

„Würde“ ist der Wert, mit dem wir uns in diesem Jahr besonders intensiv beschäftigen wollen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium. Was liegt näher, als die zuständige Bundesministerin Anne Spiegel zu fragen, was sie selbst unter Würde versteht, und was sie sich dazu wünscht.

WerteJahr: Würde

„Würde“ ist ein großes Wort. Jeder von uns hat eine – und je nach Lebenslage ist die ziemlich dehnbar und flexibel. Sie wird immer wieder auf die Probe gestellt und muss viel aushalten. Das zeigt: Würde ist kein starrer Begriff sondern bei genauer Betrachtung sogar ein enorm vielschichtiges Gut. Es lohnt sich, die Würde sehr genau unter die Lupe zu nehmen und sich intensiv mit ihr zu befassen.

Heike Brandt

„Wenn ich Gewalt beenden will, muss das grundsätzlich gewaltfrei geschehen.“ Heike Brandt setzt sich in ihrem Roman „Der tote Rottweiler“ mit einem wichtigen Punkt der Friedensdebatte auseinander: Waffen, bzw. Ursachen von Krieg und Gewalt. „Jugendliche gegen die Rüstungsindustrie“ könnte ihr Buch ebenso überschrieben sein. Im Interview lässt sie uns an der Entstehungsgeschichte teilhaben.

Frieden fängt schon im Kleinsten an

Der evangelische Kindergarten Bischoffen setzt beim Thema „Frieden“ von Beginn auf Austausch und Kommunikation. So lernen bereits die Kleinsten, Konflikte zu lösen – für ein selbstverständliches friedliches Miteinander. Eine Projektmappe der Erzieher:innen …

Cornelia Becker

Die Schriftstellerin und für Kultur und Bildung engagierte Tausendsassarin Cornelia Becker hat sich sofort für das WerteJahre-Projekt begeistert. Aus dem umfangreichen Fundus ihrer Romane, Erzählungen, Hörstücke und Lyrik stellt sie für das WerteJahr Frieden ihren Text „Turmgedächtnis“ hier vor.

blumenleere

Der Künstler und Lyriker blumenleere (Michael Johann Bauer) steuert für das WerteJahr Frieden einen Blick auf unser künftiges Sein bei – oder zumindest ein erstrebenswertes Ziel für die „eine“ mögliche neue Welt.

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.

Dr. Christian Bartolf ist der 1. Vorsitzende des Gandhi-Informations-Zentrums in Berlin. Der gemeinnützige Verein für Bildung existiert seit 1990 und knüpft Kontakte in alle Welt, um zu einem internationalen Netzwerk für die Kultur des Friedens beizutragen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Dominique Miething von der FU Berlin gibt Dr. Bartolf einen Einblick in die Ansätze der Friedensforschung – ein weites Themenfeld mit historischen Rückblicken, philosophischen Diskussionen und zukunftsweisenden Weitblicken.

Frieden schaffen, ohne Waffen

Jürgen Grässlin ist der wohl bundesweit bekannteste Aktivist für die militärische Abrüstung. Als Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen / DFG-VK (www.dfg-vk.de) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros / RIB e.V. (www.rib-ev.de) in Freiburg setzt er sich aktiv für konkrete Schritte zur Abrüstung weltweit ein. Der Bestsellerautor und Mitinitiator zahlreicher Abrüstungsinitiativen fasst für uns den Stand der Dinge beim Rüstungsexporte zusammen und stellt seine 2018 gegründete Initiative vor: das „GN STAT“ (GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE!) zur Bekämpfung des internationalen Waffenhandels.

Max Prosa

Der Singer-Songwriter Max Prosa blickt seit fast zehn Jahren auf Erfolge in den deutschen Albumcharts. Neben seiner Musik tritt der Künstler auch mit Gedichten und Kurzgeschichten in Erscheinung. Für das WerteJahre-Projekt steuert er einen Song bei – auch zum Nachlesen.

Clemens Schittko

Drei Gedanken, drei Texte: Clemens Schittko nutzt Lyrik, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Seinen Blick auf Frieden teilt er mit uns in einem Dreiklang.

WerteJahr: Frieden

2021 rücken wir „Frieden“ in den Mittelpunkt. Warum, erklären wir hier. Und warum wir dafür Eure Hilfe brauchen ebenfalls. Wir möchten als Pressenetzwerk für Jugendthemen die WerteJahre vor allem gemeinsam mit möglichst vielen Menschen realisieren. Dafür bitten wir Expert:innen des jeweiligen Themas um ihre ganz persönliche oder fachliche Sicht auf dieses Thema. So wächst nach und nach eine Fülle an ganz unterschiedlichen Aspekten, auf denen Ihr aufbauen könnt. Wir liefern hier also Ideen für Eure Projekte; gleichzeitig können eigene Projekte hier vorgestellt werden – und somit wiederum andere Menschen und Institutionen inspirieren, sich mit „Frieden“ einmal tiefer auseinanderzusetzen.

50 Stimmen

WerteJahre sammelt jedes Jahr 50 Stimmen für unser Thema. 2021 beginnen wir mit „Frieden“. Macht mit und belebt diese Seite sowie unsere weiteren Medien. Wir wollen viele Werte mit bunten, kreativen und neuen Ideen stärker sichtbar machen. Hier ist der Raum dafür.